So kommt der Hund gut durch die heißen Tage

Bei hochsommerlichen Temperaturen gibt es einige Tipps und Tricks, um es den Hunden so angenehm wie möglich zu machen und sie vor den Risiken, die diese Tage mit sich bringen, zu schützen.

  1. Die Spaziergänge sollten auf die frühen Morgen-, bzw. späten Abendstunden verlegt werden. Dazwischen einzig kurze Lösemöglichkeiten bieten. Badet der Hund gerne, sollte er sich in fließendem Gewässer oder einem extra Hundepool abkühlen dürfen. Stehende Gewässer sollten allerdings gemieden werden
  2. Selbstverständlich sollte jederzeit für ausreichend frisches Trinkwasser gesorgt werden
  3. Dem Hund sollten Ruhe und ein Schattenplatz gegönnt werden. Keinesfalls anstrengende Tätigkeiten wie Hundeschule, Sport oder ausgiebige Spaziergänge fordern
  4. Um dem Hund die Möglichkeit zu bieten, sich abzukühlen, können feuchte Tücher bereit gelegt werden. Der Hund sollte aber niemals gezwungen werden, diese zu nutzen. Keinesfalls den Hund mit nassen Handtüchern zudecken! Der Dampf der Verdunstung kann durch das Handtuch nicht entweichen und es droht ein Kreislaufkollaps
  5. Ganz besondere Vorsicht ist bei Asphaltböden geboten: diese heizen bereits bei 25°C so stark auf, dass es zu Verbrennungen an den Hundepfoten kommen kann. Am besten den Hund von diesen fern halten. Lässt es sich nicht vermeiden, vorher die Handfläche 5 Sekunden lang auf den Boden drücken. Ist dies nicht auszuhalten, darf der Hund diesen nicht betreten!
  6. Eigentlich sollte es inzwischen jedem bekannt sein und auch der gesunde Menschenverstand verbietet es: den Hund niemals im Auto lassen! Auch nicht, wenn es nur ganz kurz ist. Der Innenraum eines Autos heizt sich innerhalb kürzester Zeit auf ein unerträgliches Maß auf und es droht Lebensgefahr!
  7. Vorsicht bei der immer beliebter werdenden Sommerschur für alle langhaarigen Hunde! Durch die kurze Schur erreicht nicht nur Luft die Haut, sondern auch die Sonnenstrahlen! So kann es zu Verbrennungen kommen, die zu starken Störungen der Haarwurzeln führen können und so das Fellwachstum stören. Rassen mit starker Unterwolle sollte vielmehr durch vermehrtes Auskämmen der Unterwolle geholfen werden, denn so kommt Luft an die Haut, die Sonnenstrahlen werden allerdings vom Deckhaar abgehalten

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